Bildschirme sind Teil des Alltags. Laut AAP und WHO kann übermäßige Bildschirmzeit die Entwicklung von Kindern negativ beeinflussen. Das Ziel ist nicht ein Verbot, sondern eine gesunde Balance.
Empfehlungen nach Alter
| Alter | Empfehlung |
|---|---|
| 0-18 Monate | Keine Bildschirme (Ausnahme: Videoanrufe) |
| 18-24 Monate | Sehr begrenzt, nur mit Eltern |
| 2-5 Jahre | Max. 1 Stunde/Tag, hochwertige Inhalte |
| 6+ Jahre | Konsequente Grenzen setzen |
Auswirkungen übermäßiger Bildschirmzeit
- Sprache: Kinder unter 3 lernen kaum von Bildschirmen; Hintergrund-TV reduziert Eltern-Kind-Gespräche
- Schlaf: Blaues Licht hemmt Melatonin — 1 Stunde vor dem Schlafen ausschalten
- Körperlich: Bewegungsmangel, Übergewicht, Augenbelastung, Haltungsschäden
- Sozial: Weniger Empathie, verkürzte Aufmerksamkeitsspanne
Praktische Familienregeln
- Bildschirmfreie Zonen: Esstisch, Schlafzimmer
- 1 Stunde vor dem Schlafen kein Bildschirm
- Altersgerechte Inhalte wählen, Kindersicherung aktivieren
- Gemeinsam schauen und darüber sprechen
- Alternativen anbieten: Draußen spielen, Bücher, Malen, Musik
- Vorbild sein: Eigene Bildschirmgewohnheiten überprüfen
Wann professionelle Hilfe?
- Extreme Wutanfälle ohne Bildschirm
- Völliger Interessenverlust an anderen Aktivitäten
- Ernsthafte Schlafstörungen
- Sinkende Schulleistung
Unsere Praxis bietet individuelle Beratung zur Bildschirmzeit.